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The Euro*MBA in Handelszeitung


 

Programme Director Stuart Dixon and alumnus Gabor Markus interviewed by Handelszeitung, 24 February 2010

 

 

Euro verbindet die Talente NACHGEFRAGT | Stuart Dixon, Programmdirektor Euro*MBA, Maastricht NL Wollen guten Mix von Studierenden

 

Austausch Die Maastricht University bietet mit fuenf weiteren internationalen Universitaeten den Euro*MBA an: Die Menschen aus allen Kontinenten lernen live und online mit- sowie voneinander.

 

Da ist beispielsweise Ra-min Shahzamani, ein iranischer und kanadischer Staatsbuerger. Weil er fuer eine humanitaere Organisation zuerst im Kongo, dann in Afghanistan und spaeter in Kolumbien taetig war, entschied er sich fuer den Euro*MBA. 80% des Pensums finden naemlich in zehn E-Learning-Modulen statt, die Shahzamani von irgendeinem Einsatzort, an dem er sich gerade befindet, studieren kann.

 

Dazu kommen sechs sogenannte Residential Weeks, das heisst, alle Teilnehmer lernen sich persoenlich kennen und studieren miteinander an den Partneruniversitaeten des Euro*MBA: Audencia (Nantes), EADA (Barcelona), HHL (Leipzig), Paul Cezanne (Aix en Provence), Kominski (Warschau) sowie an der federfuehrenden Maastricht University. Ein wahrhaft europäischer Wurf.

 

Auch Schweizer engagieren sich

 

Bei allen Teilnehmern finden sich aehnlich spannende Biografien wie die von Ramin Shahzamani. Einer unter ihnen ist der Schweizer Gabor Markus, der sein Ingenieursstudium an der EPFL in Lausanne absolviert hatte. Entschieden hat er sich nach einer gruendlichen Umschau in der Heimat.

 

Der Grund: In der Schweiz hat es sehr gute Schulen, die zwar auch internationale Studenten haben, aber die meisten arbeiten und wohnen doch hier, sagt Markus. Fuer ihn war ausserdem das internationale Profil des Euro*MBA, der zudem AACSB-, AMBA- und EQUIS-akkreditiert ist, absolut kompatibel mit seiner damaligen Taetigkeit in der Luftfahrtbranche, fuer die er viel auf Reisen war. Die Kombination, online arbeiten zu koennen, verbunden mit dem je einwoechigen Live-Aufenthalt an sechs verschiedenen Universitaeten in Europa mit Menschen unglaublich vieler Nationalitaeten und Patchwork-Karrieren, reizte ihn ebenfalls, wie Markus ausfuehrt.

 

Lernen, wie andere Leute ticken

 

Dazu kam spaeter die interessante Erfahrung, wie franzoesische Schulen mit der Theorie umgehen, deutsche Professoren mit einer gewissen Political Correctness lehren oder wie die besonders ehrgeizigen polnischen Mitstudierenden sich ins Zeug legen das hat Markus unglaublich gefallen. All dies habe ihm zu vielen Einblicken und Erlebnissen verholfen.

 

Gabor Markus lebt heute, wenn er nicht gerade reist, in Genf. Seinen Euro*MBA hat er im Januar 2006 begonnen und genau zwei Jahre spaeter abgeschlossen. Sein derzeitiger Arbeitgeber habe den Abschluss und den damit verbundenen Ehrgeiz sehr geschaetzt, betont Markus. Den Euro*MBA hat er selbst bezahlt, weil er es so wollte, damit er unabhaengig von einem Arbeitgeber war. Er ist auch heute noch seiner Ausbildungsstaette und der Alumni-Organisation als Treasurer fest verbunden.

 

Aufstrecken: Nur wer sich austauscht, kommt auf dem globalen Parkettder Wirtschaft weiter.

Wie entstand die Idee zu diesem Euro*MBA?

 

Stuart Dixon: Das globale Umfeld hat sich unglaublich rasch veraendert. Damit fand auch ein grosser Wandel in der Kommunikation und Technologie statt. Der Informationsbedarf ist international ebenfalls stark gewachsen und mit ihm die Organisationen und das Interesse der Menschen. Das war die Inspiration zu diesem Programm.

 

Was sind das fuer Menschen, die den Euro*MBA machen?

 

Dixon: Die meisten sind Europaer, davon viele Expatriates, aber auch Menschen aus Uebersee, vor allem Asien. Das Erlebnis, auf diese Weise viel von Europa zu sehen und andere Menschen kennenzulernen, scheint den besonderen Reiz auszumachen. Ein gutes Beispiel ist die Franzoesin Michelle, Hotelmanagerin in Indonesien und viel unterwegs auf dem Globus. Die meisten arbeiten in einem internationalen Umfeld, hauptsaechlich für europaeische Firmen.

 

Sie haben bewusst kleine Klassen mit 30 bis 40 Studenten. Welche Philosophie steht dahinter?

 

Dixon: Mit noch mehr Studenten ginge eine gewisse Intimitaet verloren. Dann wuerden sich einige beschweren, dass sie zu wenig Kontakt hätten oder dass sich eine Gruppe in verschiedene Untergruppen, eventuell auch Nationalitaeten aufspaltet. Genau das wollen wir bei unserem Euro*MBA nicht. Wir wollen eine gute Groesse, gute Netzwerke, gute Diskussionen – sprich einen guten Mix von Studierenden.